Gewichtsproblem? Das ist Deine Lösung

By on 20/04/2016

Wir alle kennen es. Das Wetter wird wärmer, die Klamotten kürzer und das Selbstbewusstsein vergräbt sich langsam aber sicher hinter zugezogenen Vorhängen und weiten Klamotten.

Während die einen den Warmen Monaten des Jahres entgegen fiebern, fängt für die anderen die traurigste Jahreszeit an.

Das Problem: So geht es uns „Dicken“ im Sommer

Wer sich in seinem Körper nicht wohlfühlt, für den sind die Sommermonate eine Qual. Es geht nicht unbedingt darum, das Du ein paar Kilo mehr auf den Hüften hast. Schließlich interessiert das andere, die etwas übergewichtig sind, auch nicht. Es geht um Proportionen, um die Straffheit der Haut und das allgemeine Wohlbefinden.

Wenn Du dich die Monate vor dem Sommer stets schlecht ernährt hast und dich kaum bewegt hast, sieht man dir das natürlich an. Das schlimme ist, dass einem dies immer erst kurz vor Beginn des Sommers bewusstwird, doch dann ist es meist zu spät um noch einzulenken.

Es ist wirklich ein elendes Gefühl, wenn man als einzige in Depressionen untergeht, während andere das Leben in vollen Zügen genießen.

Unsere Gesellschaft ist Krank, nicht Du

Übergewicht ist besonders in den Industriestaaten ein weit verbreitetes Problem. Studien zufolge sollen immer mehr Menschen an zusätzlichen Pfunden leiden, die sich auf ihre Gesundheit auswirken. Aber woher kommt das überflüssige Gewicht eigentlich und welche Möglichkeiten gibt es, zum individuellen Ideal zu finden? Die Waage schlägt meistens schon nach den weihnachtlichen Feiertagen aus. Allerdings können die nervigen Kilos mit etwas Wissen genauso schnell wieder verschwinden.

Woher kommt dieses Problem

Übergewicht tritt in unseren Breitengeraden vermehrt auf. Dem Stern zufolge werden insgesamt 30 Prozent aller Gesundheitskosten jährlich für die Behandlung von Übergewicht und seinen Folgen ausgegeben. Dabei handelt es sich um Kosten von rund 70 Milliarden Euro. Das Geld wird zur Therapie von Erwachsenen und Kindern eingesetzt. Das Statistikportal „statista.com“ gibt an, dass die direkten Behandlungskosten einer Person mit Adipositas Grad 2 bei 2572 Euro liegen. 52 Prozent der Erwachsenen in Deutschland in Deutschland sind übergewichtig. Die Wahrscheinlichkeit, an zusätzlichen Pfunden zu leiden nimmt mit fortschreitendem Alter weiter zu. Während zirka ein Viertel der jungen Erwachsenen betroffen sind, sind es 84,2 Prozent der 70-80 Jahre alten Männer und 74,1 Prozent der Frauen derselben Alterskategorie. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der OECD gekommen, welche vom Max-Rubner-Institut unterstützt wurde. Ein Blick in die jüngere Generation offenbart, dass 6 Prozent aller Jugendlichen und Kinder zwischen 3 und 17 Jahren adipös sind. Jährlich werden rund 2117 Operationen zur Behandlung von Adipositas durchgeführt. 2010 war das krankhafte Übergewicht die 6. häufigste Todesursache weltweit. Über 3 Millionen Menschen sterben an den Folgen. 1999 hingegen lag die Todesursache noch auf Platz 10. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie mit dem Namen „Global and regional mortality from 235 causes of death for 20 age groups in 1990 and 2010“. Obwohl Übergewicht nicht nur in Deutschland eine erhebliche Rolle spielt, sondern auch in den meisten anderen Industrieländern, liegt der weltweite Durchschnitt auf der Waage bei 62 Kilo.

Die Entstehung von Übergewicht ist in der Regel kein Rätsel. Es steckt ein ganz einfacher Mechanismus hinter der Zunahme. Genau dieser kann aber auch die Abnahme ganz entscheidend erleichtern. Ziehen wir zur Verbildlichung Tante Erna heran. Tante Erna hat schon seit langer Zeit einen erhöhten BMI, der ihr Übergewicht bescheinigt. Sie arbeitet in einem Büro und geht am Wochenende gerne spazieren. Früher war sie in einem Tennisverein angemeldet. Aber seitdem ihre Schulter schmerzt, geht sie nicht mehr auf den Platz. Wahrscheinlich hat sie selber schon oft über die Ursachen ihres Übergewichts nachgedacht, diesen Punkt aber vielleicht etwas vernachlässigt. Tante Erna hat nämlich, wie alle Menschen auch, einen Grundumsatz und einen Leistungsumsatz. Bei dem Grundumsatz handelt es sich um die Energie, die ihr Körper benötigt, um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Damit ist zum Beispiel der Herzschlag gemeint oder die Verdauung. Bewegungen umfasst der Grundumsatz nicht. Diese zählen zum Leistungsumsatz. Zusammen bilden beide Faktoren den Gesamtumsatz. Tante Erna ernährt sich eigentlich gesund, aber sie nascht abends auch gerne. Insgesamt nimmt sie zirka 2200 Kalorien täglich zu sich. Ihr Grundumsatz liegt bei 1500 Kalorien. Durch ihren Bürojob bewegt sie sich recht wenig und verbrennt durch körperliche Aktivitäten 500 Kalorien. Jeden Tag bleiben 200 Kalorien über, die ihr Körper nicht verwertet und deswegen einspeichert. So haben sich über die Jahre viele Kilos gebildet. Als sie noch Tennis spielte, konnte sie die Kalorien durch die zusätzliche Bewegung abbauen.

Übergewicht entsteht also dann, wenn wir mehr Kalorien zu uns nehmen, als wir verbrauchen. Ein eigentlich sehr einfacher und logischer Mechanismus. Natürlich gibt es darüber hinaus noch Erkrankungen, die unseren Stoffwechsel negativ beeinflussen. Dazu gehört zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion oder das PCO-Syndrom. Onmeda zufolge kommt es bei einer Schilddrüsenunterfunktion zu einer verminderten Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen, die den Stoffwechsel normalerweise anheizen. Zu wenige Schilddrüsenhormone reduzieren den Gesamtumsatz. Bleibt die tägliche Energiezufuhr gleich, schlägt die Waage irgendwann aus. Bei PCO handelt es sich um eine Erkrankung, die nur Frauen betreffen kann. Netdoktor schreibt, dass ungefähr 8 Prozent der Frauen weltweit unter dem Syndrom leiden. Dieses verursacht durch eine Stoffwechselstörung neben Übergewicht auch Unfruchtbarkeit. Es lassen sich noch weitere Erkrankungen und Medikamente aufzählen, die das Gewicht erhöhen. Allerdings steckt in den meisten Fällen ein ungünstiges Verhältnis zwischen Gesamtumsatz und Ernährung hinter den ungesunden Pfunden. Die gute Nachricht ist, dass dieses Gleichgewicht sich einfach wieder verbessern lässt, sodass Übergewicht der Vergangenheit angehört.

Probleme mit Übergewicht: Gesund werden statt hungern

Übergewicht schränkt im Alltag ein. Laut dem Gesundheitsportal „Gesundheit.de“ kommt es zu Kurzatmigkeit, Schlafapnoe sowie Kreuz- und Gelenkschmerzen. Bei einer Schlafapnoe bleibt die Atmung während des Schlafens für mindestens 10 Sekunden aus. Darüber hinaus leiden Betroffene häufig unter einer vermehrten Schweißbildung. Allerdings sind die körperlichen Folgen viel weitreichender. Das Übergewicht kann langfristig zu Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Gallensteinen, Bluthochdruck, Fettleber und dem metabolischen Syndrom führen. Insbesondere das metabolische Syndrom stellt eine ernstzunehmende Gesundheitsbedrohung dar. Netdoktor zufolge wird es teilweise sogar als „tödliches Quartett“ bezeichnet: Übergewicht, Fettstoffwechselstörung, Diabetes und Bluthochdruck treffen aufeinander und lösen bei vielen Betroffenen unter anderem einen Herzinfarkt aus

Die Lösung für Dich und viele weitere Menschen

Übergewicht schränkt unsere Lebensqualität, unsere Gesundheit und letztendlich auch die Lebenserwartung ein. Deswegen sollten die zusätzlichen Pfunde immer ein Grund zum Handeln sein.

Zunächst ist es hilfreich, einen Blick auf den Gesamtumsatz und die Ernährung zu werfen. Im Internet finden sich zahlreiche Seiten, die die Berechnung des Gesamtumsatzes anbieten. Die Ergebnisse erlauben eine ungefähre Kalkulation der idealen, benötigten Energiemenge. Nach der Erschätzung der notwendigen Kalorien ist ein Ernährungstagebuch empfehlenswert. Über mindestens eine Woche werden alle Mahlzeiten dokumentiert und mit speziellen Kalorientabellen die gesamte Energie ermittelt. Nun lässt sich das Gleichgewicht zwischen Gesamtumsatz und Ernährung leicht errechnen. Liegen die aufgenommenen Kalorien über der umgesetzten Energie, ist die Ursache des Übergewichts leicht gefunden und genauso einfach bekämpft. Nun gilt es, das Verhältnis zu verbessern. Letztendlich muss nur weniger gegessen als verbraucht werden. Wie das geschieht ist beinahe egal. Trotzdem ist eine gesunde Ernährung natürlich die beste Wahl. Sie schützt die Gesundheit, vermeidet Erkrankungen und meistens kann man sich trotzdem satt essen. Tierische Produkte haben viel Fett und Cholesterin und sollten deswegen eingeschränkt werden. Stattdessen besteht der optimale Speiseplan aus viel Obst und Gemüse, begleitet von ausreichend Bewegung.

Durch Sport erhöht sich der Gesamtumsatz und die Abnahme wird beschleunigt. Am besten ist eine Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport. Wer Muskeln aufbaut, verbrennt langfristig nämlich mehr Kalorien. Muskeln verbrauchen auch dann Energie, wenn wir faul auf dem Sofa liegen. Die Cardio-Einheit trainiert das Herz und lässt während der Aktivität einige Kalorien schmelzen.

Wenn Tante Erna ihre Ernährung umstellt und statt 2200 Kalorien nur noch 2000 Kalorien täglich isst, spart sie jede Woche 1400 Kalorien ein. Weil ihr Gesamtumsatz bei 2000 Kalorien liegt, nimmt sie kein weiteres Gewicht mehr zu. Geht sie nun jeden Tag ausgiebig spazieren, erhöht sich ihr Leistungsumsatz um 200 Kalorien. Ein Kilo Fett besteht aus 7000 Kalorien. Damit bräuchte sie bei täglichen Spaziergängen 5 Wochen, um ein zwei Pfunde Fett zu verlieren.

Die neuheitliche Methode: So helfen sich tausende Weltweit

Neben der schulmedizinischen Variante gibt es auch alternative Therapiemöglichkeiten. Dazu gehört zum Beispiel Homöopathie. Durch Calcium carbonicum wird starker Appetit reduziert und Wassereinlagerungen ausgeschwemmt. Fucus vesiculosus hilft bei der Beschleunigung des Stoffwechsels und nimmt den Hunger auf Süßigkeiten.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Entgiftungskur, auch  Detox Kur genannt. Unser Körper wird jeden Tag schädlichen Substanzen ausgesetzt. Dazu gehört zum Beispiel Arsen im Reis oder Pflanzenschutzmittel bei konventionellen Obst und Gemüse. Eine Detox Kur besteht in der Regel aus verschiedenen Komponenten. Dem Zentrum für Gesundheit zufolge nehmen Interessierte zunächst Vitamin B3 zu sich. Begonnen wird mit 20mg. Gegen Ende der Kur sollten 200mg eingenommen werden. Vitamin B3 fördert die Durchblutung und führt zur Ausscheidung von Histaminen. Darüber hinaus ist eine tägliche Bewegung von 20 bis 30 Minuten wichtig. Danach steht die Sauna an zum Ausschwitzen der Gifte. Bindemittel wie Aktivkohle schwemmen die gelösten Gifte mit dem Verdauungssystem aus dem Körper. Zuletzt wird gefastet. Das Fasten gilt als Erholung.

Bei Schlacken handelt es sich um Ablagerungen im Darm, die durch eine ungesunde Ernährung zustande kommen. Eine Entschlackungskur kann diese entfernen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten zum Entschlacken. So wird zum Beispiel strikt auf eine säurehaltige Ernährung verzichtet für mindestens vier Wochen. Die Verwendung von Entschlackungstee regt den Stoffwechsel an und beschleunigt dadurch den Prozess. Nach einer solchen Kur sollte die Ernährung jedoch umgestellt werden, um die Ergebnisse nach einigen Wochen nicht wieder zu vernichten.

Fazit:

Übergewicht ist verbreitet und ungesund. Es schränkt unseren Alltag ein und kann langfristig zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen. Allerdings lassen sich die überflüssigen Pfunde durch etwas Hintergrundwissen effizient bekämpfen. Dazu gehört insbesondere ein gutes Verhältnis zwischen Gesamtumsatz und Ernährung. Darüber hinaus gibt es verschiedene alternative Behandlungsmöglichkeiten, die zu einem langfristigen Erfolg beitragen. Weil Übergewicht unsere Gesundheit beeinflusst, ist es ratsam, zunächst einen Arzt aufzusuchen. Untersuchungen können den körperlichen Zustand einschätzen und eventuell zugrundeliegende Erkrankungen behandeln.

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